2,4 GHz Technologie und
Großmodelle mit
einer Abflugmasse
von mehr als 25 kg und bis zu 150 kg
Als
erstes in Deutschland musterzugelassenes Flugmodell mit einer
Abflugmasse von
mehr als 25 kg wurde
die Challenger II
von Peter Ritters auf ein 2,4
GHz FASST System der Firma ROBBE/FUTABA
umgerüstet.
Technische
Daten:
Challenger
II (Prometheus Design)
Spannweite; 2,70 m
Servos:
15 x digital, 1 x analog
Rauch:
APS 600
Gewicht:
28,2 kg
Nach
einer gründlichen Analyse der im Markt angebotenen Systeme
hatte Peter Ritters
sich in Absprache mit Udo Menke für das ROBBE/FUTABA
FASST
System entschieden. Unter Verwendung der EMCOTEC
DPSI
TWIN-Weiche wurden -2- FUTABA R6014 Empfänger
eingesetzt, einer als „Main- Receiver“ und der
zweite als „Backup-Receiver“.
Das DPSI TWIN war schon zuvor mit 2 konventionellen 35 / 40 MHz
Empfängern in
der Challenger betrieben worden.
Die
auf 40 cm verlängerten Antennen wurden entsprechend der
Einbauvorgaben in einem
Winkel von 90 ° zueinander installiert.
Als
Sender diente eine ROBBE/FUTABA FX-40 Anlage.
Ein durchgeführter
Reichweitentest – 60 m Entfernung bei verringerter
Sendeleistung –
verlief auf Anhieb positiv.
Am
Freitag, den 1.8.2008, erfolgte im Beisein von Udo Menke, Beauftragter
Prüfer
für Luftfahrtgerät im DAeC und zuständig
für Abnahme von Flugmodellen über 25
kg Abflugmasse auf dem Fluggelände des Aeroclubs Köln
Rheidt der Abnahmeflug.
Bei
dem 10 Minuten dauernden Flug wurde das Modell auf eine Höhe
von etwa 250 m
gebracht. In der Weite wurde ein Radius von ca. 800 m geflogen. Im Flug
wurden
diverse Aerobatic-Manöver durchgeführt.
Der
Flug verlief unproblematisch. Unmittelbar nach der Landung konnte am
DPSI ICE
(dem Kontroll-Panel des DPSI TWIN) ausgelesen werden, dass der Flug
absolut
störungsfrei verlaufen war. Insbesondere war eine
Failsafe-Umschaltung auf den
Backup Empfänger nicht erfolgt.
Aufgrund
der Nachprüfung mit abschließendem positiven
Überprüfungsflug erfolgt in Kürze
die Ausstellung des Gerätescheines mit dieser technischen
Änderung für die
Challenger II. Sie ist damit das erste in Deutschland musterzugelassene
Großmodell, dass mit Einsatz der innovativen und
zukunftsweisenden 2,4 GHz
Technologie geflogen werden darf.
Damit
ist der Weg für das moderne 2,4 GHz Fernsteuersystem auch
für musterzulassungspflichtige
Großmodelle geebnet und wir alle dürfen uns
letztlich über etwas mehr
Sicherheit beim Betrieb auch solcher Modelle freuen.
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